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Interessengemeinschaft
Jagdverbot/Waffenverbot
Niedersachsen schränkt nach Winnenden Waffenrecht ein Berlin (ap) Als Konsequenz aus dem Amoklauf von Winnenden will Niedersachsen das Waffenrecht einschränken. Künftig sollen dort Schießübungen mit großkalibrigen Waffen erst ab 18 Jahren erlaubt werden, sagte Landesinnenminister Uwe Schünemann der "Welt am Sonntag". Bislang dürfen Jugendliche bereits ab 14 Jahren mit scharfen Waffen schießen. April 2009. - Es ist kein Grundrecht, mit gefährlichen Waffen Sport zu treiben - Aktueller Anlass ist der Amoklauf eines ehemaligen Schülers an einer Schule in Deutschland mit 15 Toten. Der Vater dieses jungen Amokläufers, der sich Stunden nach der Tat selbst richtete, ist Mitglied in einem Schützenverein, hatte zu Hause mehrere Waffen, darunter die Tatwaffe, die nicht verschlossen war und u. a. 4000 Stück Munition. Warum braucht ein Mensch mehrere Pistolen und Gewehre? Warum braucht ein Mensch 4000 Stück Munition? Wir fordern ein uneingeschränktes Waffenverbot. Außerdem fordern wir das Verbot von Ausbildung/Übung von Minderjährigen an der Waffe. Dies gilt ebenfalls für die Ausbildung von minderjährigen Jägern. Waffen gehören nicht in Kinderhände! Auch die Ansammlung von Schusswaffen der Jäger ist nicht zu verantworten. Wieviele Lebewesen werden durch den Schuss eines Jägers absichtlich oder auch unabsichtlich "erlegt". Jäger gehen sogar mit unerlaubten Schnellfeuerwaffen auf Wildschweinjagd. Das ist illegal! Wir fordern ein Waffenverbot für Privatpersonen und eine sofortige Kontrolle der gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen für Waffen- u. Munitionsaufbewahrung bei Privatpersonen sowie bei Dienstwaffen (Polizei usw.). "Ein schärfers Waffenrecht, Verbot von Gewalt-Computerspielen, mehr Jugendschutz im Internet und Prävention an Schulen: Diese Forderungen hat zwei Monate nach dem Amoklauf von Winnenden ein Aktionsbündnis betroffener Eltern erhoben. Es darf kein zweites Winnenden geben, sagte Sprecherin Gisela Mayer am Freitag. Sie hat bei dem Massaker ihre Tochter - eine junge Lehrerin an der Albertville-Realschule - verloren. Bei seinem Amoklauf im März hatte Tim K. (17) 15 Menschen und danach sich selbst erschossen." (dpa) Unsere Forderungen Verbot Fallenjagd Verbot Treibjagd Verbot Baujagd Verbot Ausbildung von Jagdhunden an lebenden Tieren Verbot Töten von Haustieren durch Fallen und Abschuss Verbot Aussetzen von jagdlich interessanten Tieren Verbot bleihaltiger Munition Verbot Zwangsmitgliedschaft Grundeigentümer in Jagdgenossenschaften Verbot Werbung für Jagdreisen Verbot Einfuhr von Jagdtrophäen Verbot Jagd in Naturschutzgebiet Verbot Einflussnahme von Jägern auf Kinder und Jugendliche in Schulen und Kindergärten Tiere sind niemandems Eigentum. Einem verletzten Tier ist tierärztliche Hilfe zu gewähren. Jeder ist berechtigt, einem verletzten Tier Erste Hilfe zu leisten und bis zur Gesundung zu versorgen. Jagdfreie vernetzte Biotope in Selbstregulierung sind zu schaffen. Ehemals einheimische Tiere gleich welcher Art muss die Einwanderung und der Aufenthalt ermöglicht werden. Der Status Naturschutzverband muss dem Deutschen Jagdschutzverband samt Untergruppierungen aberkannt werden. |
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