Fallen sind tierquälerische Folterinstrumente

Zu den am weitesten verbreiteten Methoden zum Fang sog. Raubtiere, aber auch von angeblich "wildernden" Katzen und Hunden, zählt die Fallenjagd. Gesetzlich sind nur noch Fanggeräte zugelassen, die entweder "sofort töten" oder aber "unversehrt fangen".

Die Realität sieht jedoch anders aus. Bei angeblich "unversehrt fangenden" Kastenfallen gerät Studien zufolge das gefangene Tier in jenem Moment, in dem sich die Falle schließt, in Panik, tobt herum und verletzt sich selbst oftmals schwer. So liegt das "Stück" (Jägersprache) blutend, von grausamen Schmerzen geplagt, nicht selten hungernd und durstend für Stunden oder Tage in der Falle und wartet auf einen unbarmherzigen Tod durch Knüppel- oder Spatenschläge, manchmal auch durch einen Pistolenschuss von Jägerhand.

Fallen, die vermeintlich "sofort töten", sind beileibe nicht humaner. Hierbei wird das Tier, das den Köder annimmt, meist durch den Schlag eines Metallbügels auf Hals und Brustkorb getötet - aber nur, wenn ein Tier der richtigen Größe den Köder aus der richtigen Position mit dem richtigen Körperteil berührt. Durch nichts kann verhindert werden, dass ein Marder in eine für ihn zu große Fuchsfalle geht und dort schwer verletzt, nicht aber getötet wird. Außerdem kommen gerade Waschbären und Füchse oft auf die "dumme Idee", den Köder mit der Pfote anzunehmen. Eine Untersuchung ergab, dass 1991 rund 20 000 Füchse von Totschlagfallen auf diese Weise zu Krüppeln gemacht wurden - das sind 20 % der insgesamt in Fallen gefangenen Tiere!

 





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